Gesundheitsförderung und Prävention

Wir können gesundheitliche Schwächen erkennen, bevor sie zur Krankheit werden.

Gesunde Menschen gehen leider häufig nur zum Arzt, wenn sie krank sind. Dadurch werden gesundheitliche Risiken viel zu spät erkannt. Dies lässt sich durch regelmäßige, vorbeugende Untersuchungen (Check-up Untersuchungen, Gesundheitscheck) vermindern.

Bei technischen Geräten oder unserem Fahrzeug sind vorbeugende Kontrollen selbstverständlich, so sollte es auch bei der persönlichen Gesundheit sein.

Eine fachgerechte Prävention hat viele Vorteile:

  • sie ermöglicht Früherkennung von Erkrankungen
  • sie ist in der Lage die Ursache von Störungen zu erkennen
  • sie zeigt Präventionsmöglichkeiten auf
  • sie hilft uns bei der Vermeidung von Risiken
  • sie erspart Leid
  • sie gibt Sicherheit
  • sie reduziert Ängste

Wir sind Mitgestalter unserer Gesundheit bzw. Krankheit. Dieses Potential müssen wir erkennen. Durch gezielte Prävention mit Vorsorgeuntersuchungen (Check-up Untersuchungen, Gesundheitscheck) können wir unsere Gesundheit fördern und Krankheit weitgehend vermeiden. Diese Chance zur Prävention sollten wir nutzen.

 

Die Grauzone: zwischen Gesundheit und Krankheit

Oft wissen wir nicht um unseren tatsächlichen Gesundheitszustand. Wir meinen, uns nicht richtig krank zu fühlen, obwohl wir in Wahrheit alles andere als optimal gesund sind: Alltäglich nehmen wir diverse Einschränkungen des optimalen Gesundheitszustandes für selbstverständlich hin oder missachten sie. Dabei befinden wir uns längst in der Grauzone zwischen Gesundheit und Krankheit.

Die Grauzone ist ein von Dr. Angeli Neter definierter Begriff, der den wichtigen Bereich zwischen Gesundheit und Krankheit beschreibt. Darunter fallen leichte bis schwere Einschränkungen des Gesundheitszustandes, die wir häufig wahrnehmen und als nicht behandlungsbedürftig abstempeln, obwohl sie Frühzeichen anderer Krankheiten sein können.

 

Gesundheitsförderung

Prävention zielt auf die Vermeidung von Krankheiten, somit auf die Eindämmung von Verbreitung und die Reduktion von Auswirkungen. Sie ist also eine Vermeidungsstrategie. Gesundheitsförderung hingegen stärkt gesundheitliche Entfaltungsmöglichkeiten und Lebensbedingungen. Darunter verstehen wir allgemein eine Entwicklung des Gesundheitsbewußtseins, Stärkung der Gesundheitsressourcen und somit eine allgemeine Stärkung der Gesundheit in Richtung optimaler Gesundheit.

 

 Präventivmedizin

 Mit Vorsorge zur optimalen Gesundheit

Die Präventivmedizin ist die Gesamtheit aller individual- und kollektiv-medizinischen Maßnahmen zur Verhütung und Vorbeugung von Krankheiten, z. B. Vorsorgeuntersuchungen, Check-ups, Gesundheitsaufklärung und -beratung. Die Präventivmedizin ist ein wichtiger Teil der Medizin, denn es gilt in der Medizin als sinnvoll, Gesundheit vorbeugend zu schützen. Krankheitsvorbeugung im engeren Sinne ist medizinische Prophylaxe.

Prävention zielt auf die Vermeidung von Krankheiten, somit auf die Eindämmung von Verbreitung und die Reduktion von Auswirkungen. Sie ist also eine Vermeidungsstrategie. Gesundheitsförderung hingegen stärkt gesundheitliche Entfaltungsmöglichkeiten und Lebensbedingungen. Darunter verstehen wir allgemein eine Entwicklung des Gesundheitsbewusstseins, Stärkung der Gesundheitsressourcen und somit eine allgemeine Stärkung der Gesundheit in Richtung optimaler Gesundheit.


Primäre Prophylaxe
, auch primäre Prävention genannt, will den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und Unfälle oder die Entstehung von Krankheiten vermeiden. Hierzu zählt beispielsweise die Blutdruckkontrolle bei gesunden Personen.

Sekundärprophylaxe (sekundäre Prävention) bezieht sich auf Früherkennung von Krankheiten und Behandlung in einem möglichst frühen Stadium. Hierzu zählt beispielsweise die Untersuchung des Nervensystems bei Diabetikern zur Früherkennung der diabetischen Neuropathie als Folgeerkrankung des Diabetes Mellitus.

Zur Tertiärprohylaxe (tertiäre Prävention) zählen Maßnahmen, die Krankheitsrückfälle vorbeugen, die Verschlimmerung von chronischen Erkrankungen verlangsamen oder Folgestörungen bei bestehenden Krankheiten verhindern – also Linderung und Rehabilitation.

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